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Stadt an der Weser im nördlichen Weserbergland,
Verwaltungssitz des Landkreises Hameln-Pyrmont. Die Hafenstadt ist Industriezentrum inmitten eines intensiv landwirtschaftlich genutzten Gebiets. Getriebe, Bekleidung und Möbel sind die wichtigsten Erzeugnisse der Stadt. Hameln entstand aus einem sächsischen Dorf, bei dem Mönche aus Fulda im 8. Jahrhundert ein Kloster gründeten. Hameln gilt als Schauplatz der Legende vom Rattenfänger, der während der Pest im Jahr 1284 mit der Vertreibung der Ratten beauftragt worden war. Nachdem der Pfeifer seine Aufgabe erfüllt hatte, war man ihm seinen Lohn schuldig geblieben. Daraufhin entführte er 130 Kinder aus der Stadt. Historische Bauten wie das Rattenfängerhaus (1602/03) zeigen auf Deckengemälden diese Legende. Die Stadt war ursprünglich ein Vorposten der Sachsen. Um 1200 bekam Hameln das Stadtrecht verliehen. 1426 trat die Stadt der Hanse bei, 1866 fiel sie an Preußen. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 58 900.















