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Stadt im Landkreis Hannover in Niedersachsen. Die
südwestlich von Hannover am Südrand des Deister gelegene Stadt ist Zentrum von Ausbildung und Schuleinrichtungen. Ihre erste Erwähnung datiert aus dem 10. Jahrhundert, im 14. Jahrhundert erhielt sie Stadtrecht. Das Stadtbild wird von zahlreichen Häusern aus Fachwerk aus dem 17. und 18. Jahrhundert geprägt. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 29 800. Mit dem Ausgang des 10. Jahrhunderts tauchen in Urkunden die ersten Ortsnamen der heute zu Springe gehörenden Stadtteile auf, und bis zum Jahre 1300 sind alle heute bestehenden Dörfer und Städte urkundlich erwähnt. In einer Grenzbeschreibung des Bistums wird Springe erstmals unter dem Namen Helereisprig - später Hallerspring - erwähnt. Im Mittelalter wurde Springe Stammsitz und Mittelpunkt der Grafen Hallermundt, aus dem sich später das Amt Springe und nach verschiedenen Umbenennungen und Erweiterungen im Jahre 1884 der Kreis Springe entwickelte, der 1974 seine Selbständigkeit aufgeben mußte. Mit der Verlegung der Verwaltung der Grafschaft von Schloß Hallermundt nach Hallerspringe 1282 steht vermutlich eine Neuanlage des Ortes und die Anlage eines festen gräflichen Sitzes in Springe in Zusammenhang; schließlich wohl auch die Verleihung des Stadtrechtes.















